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Interessante Einblicke, lohnende Ausblicke

Was gibt's Neues von und bei Leitz? Hier erfahren Sie es. Wir informieren Sie über aktuelle Neuigkeiten zum Unternehmen und zu unseren Produkten, über Messen, auf denen wir ausstellen sowie über wichtige Termine, die Sie interessieren könnten. Außerdem haben wir hier alle aktuellen Pressemitteilungen für Sie zusammengestellt. Leitz – wir halten Sie auf dem Laufenden.
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Rohstoffteuerungszuschlag (RTZ)2

Aktuelle Informationen zum Rohstoffteuerungszuschlag (RTZ) finden Sie unter "Downloads".
+++ NEU: Das Leitz App +++

Leitz präsentiert neue App

Auf der Holz-Handwerk und der fensterbau/frontale in Nürnberg stellt Leitz die erste Version der neuen Leitz-App vor. Die neue App bringt das gesamte Leitz-Werkzeugvollsortiment auf Smartphones und Tablet-Computer. Sie ermöglicht es den Nutzern, schnell und unkompliziert von ihren mobilen Geräten aus auf das Leitz-Lexikon, Edition 6 zuzugreifen. Die Anwendung liegt in deutscher und englischer Sprachversion vor. Ab sofort können die Versionen im App Store und im Android Market heruntergeladen werden.

Neben der Zugriffsmöglichkeit auf das Lexikon bietet die neue Leitz-App eine ganze Reihe weiterer Funktionen: In einem Servicebereich können Bestellformulare für Leitz-Werkzeuge aufgerufen, ausgefüllt und direkt abgeschickt werden. Unter der Rubrik „Weltweit“ finden die Nutzer einen Routenplaner, der ihnen weltweit den schnellsten Weg zum nächsten Leitz-Standort anzeigt und sie mit allen Kontaktdetails versorgt. Ein weiterer Bereich ermöglicht den schnellen und unkomplizierten Zugriff auf den YouTube-Kanal von Leitz. Die App enthält auch einen virtuellen Rechenschieber, der es Werkzeuganwendern ermöglicht, auf ihrem Smartphone oder ihrem Tablet Schnittgeschwindigkeit, Vorschubgeschwindigkeit, Schnittweg und weitere wichtige Betriebsdaten ihrer Werkzeuge zu berechnen. „Ein echter Mehrwert für den Nutzer,“ ist Leitz-Marketingleiter Franz Greisinger überzeugt.
Weitere Informationen finden SIe auch HIER.


29.04.2013

Leitz macht Prozesse intelligenter

So lautet das diesjährige Messemotto, das sich wie ein roter Faden durch den gesamten Leitz-Messeauftritt auf der LIGNA in Halle 12, Stand B68 und in Halle 26, Stand D30 zieht.

Leitz bietet seinen Kunden nicht nur innovative Werkzeuge und Werkzeugsysteme für die Holz- und Kunststoffbearbeitung, sondern auch hohe Beratungs- und Engineeringkompetenz sowie Service bis hin zum kompletten Toolmanagement und ermöglicht einen optimierten Workflow mit höherer Prozessintelligenz. Diese Prozessintelligenz findet sich in einer Reihe von Leitz Produktneuheiten, welche zur LIGNA 2013 Premiere feiern, wieder.

DT Zerspaner PLUS erfolgreich weiterentwickelt
Die DT Zerspaner von Leitz wurden erfolgreich weiterentwickelt. Die neue Generation DT Zerspaner PLUS überzeugt in bewährter Leitz Kantenqualität mit erhöhter Wirtschaftlichkeit durch um 20 % vergrößerte Nachschärfzone bei gleichzeitig konstanter Schnittbreite. Während die innovative und sichtbar neue Schneiden- und Spanraumgeometrie der DT Zerspaner PLUS den Lärm um bis zu 3 dB(A) reduziert, ermöglicht die DFC-Technologie einen störungsfreien Spanauswurf und exzellente Späneerfassung in allen Plattenmaterialien.

WhisperCut PLUS noch wirtschaftlicher
Die Forschung und Entwicklung von Leitz macht selbst vor bewährten und innovativen Werkzeugen nicht halt. So wird der lärmgeminderte Fügefräser WhisperCut nun auf die nächste Ebene angehoben: Der neue WhisperCut PLUS ist durch vergrößerte Nachschärfzone der auswechselbaren Diamant Schneiden nun bis zu 10 x nachschärfbar. Das halbierte Gewicht sowie die optimierte Form des wiederverwendbaren Leichtmetalltragkörper ermöglichen eine deutliche Lärmreduzierung von bis zu 5 dB(A). Eine Späneerfassung von weit über 95 %
gewährleistet die DFC-Technologie.

Neue ProfilCut-Messer Marathon überzeugen
Leitz setzt mit den neuen ProfilCut-Messern mit Marathon-Hochleistungsbeschichtung eine Benchmark für Wirtschaftlichkeit und Schnittqualität in der Profilbearbeitung. Die Marathon-Hochleistungsbeschichtung erhöht signifikant die Standwege bei länger gleichbleibender, hoher Finish-Schnittqualität. Die längere Lebensdauer der Profilschneiden wirkt sich positiv auf die Maschinendurchlaufzeit aufgrund geringerer Rüstzeiten aus. Und gleichzeitig wird der Rohstoffverbrauch von Hartmetall reduziert.

VectorCut Plattenaufteilsäge mit intelligenter Zahngeometrie
Passend zum Leitz LIGNA-Messemotto „Wir machen Prozesse intelligenter“ hat Leitz die neuen VectorCut Plattenaufteilsägen mit intelligenter Zahn- und Spanraumgeometrie zum Formatschneiden von Einzelplatten und Plattenpaketen entwickelt. Nicht der Sägenzahn an sich ist intelligent, sondern die Geometrie dahinter. Die Zahnform bleibt vom ersten bis zum letzten Schnitt konstant. Dadurch wird eine um die Hälfte reduzierte Reibfläche des Sägenzahns und deutlich verbesserte Materialabfuhr ermöglicht. Durch die intelligente Zahn- und Spanraumgeometrie erreichen die VectorCut Plattenaufteilsägen im Vergleich zu
herkömmlichen Plattenaufteilsägen 30 % höhere Standwege und das bei
gleichzeitiger Energieeinsparung von 10 %.

Neuer HeliCut Messerkopf für Abbundanlagen
Der neue Leitz HeliCut Messerkopf für Abbundanlagen erzielt ausrissfreie Schnittergebnisse bei Gleich- und Gegenlauf sowie bei der Stirn- und Querholzbearbeitung. Die wendbaren Hartmetallmesser erhöhen nicht nur die Standwege um das 4fache, sondern überzeugen durch einfaches Handling und Bedienkomfort. Der Leichtmetallkörper schont das Maschinenlager und erhöht die Wuchtgüte und rundet somit das Gesamtpaket HeliCut ab.

Neue Duo-Multiprofilziehklinge für glänzende Effekte an der Kante
Selbst bei innovativen Verfahren wie der Laserbekantung kommt es vor, dass die Kunststoffkanten bei der Ziehklingenbearbeitung zu „Weißbruch“ und matten Oberflächen neigen. Die Farbechtheit leidet, insbesondere bei dunklen ABS, PP- und PMMA-Kanten. Die Lösung: Die neu von Leitz entwickelten Duo-Multiprofilziehklingen. Diese generieren eine farbechte, hoch-glanzpolierte, fugenlos verleimte Kantenoptik – ganz ohne Weißbruch und Rattermarken. Die Vorzerspanungsschneide schafft einen definierten Kantenüberstand, während die Finishschneide so angeordnet ist, dass sie einen stets gleich dicken, aber hauchdünnen Span abzieht und eine
Profilfläche mit minimierter Rauigkeit hinterlässt.

Weitere Leitz-Präsenz auf der LIGNA
Neben den eigenen Messeständen ist Leitz auch als „Gast“ auf Messestand des BPH Bundesverband Pro Holzfenster in Halle 15, Stand A14 und dem Messestand Lightweight Network in Halle 17, Stand D42 präsent.Und nicht zuletzt ist Leitz als Partner und Werkzeugausstatter namhafter Maschinenhersteller für die Holzbearbeitung auf der LIGNA 2013 vertreten.
22.03.2013

Leitz: Workshop richtet Fokus auf Prozessintelligenz


130 Entwicklungs- und Produktionsexperten aus der Holz- und Kunststoffbranche haben am 7. Leitz-Workshop teilgenommen. Der Workshop setzte die Reihe „Neue Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren“ der vergangenen Jahre fort und stand unter dem Motto „Prozessintelligenz – Der entscheidende Wettbewerbsfaktor der kommenden Jahre“.

Oberkochen, 22.03.2013 – Die Teilnehmer des Workshops tauschten sich im Auditorium der Leitz-Gruppe in Oberkochen über Trends, Innovationen und praxisgerechte Lösungen in der Holz- und Kunststoffbearbeitung aus. In acht Vorträgen aus unterschiedlichen Bearbeitungskontexten kamen vor allem die Vorteile einer ganzheitlichen Prozessgestaltung zur Sprache. Anhand von Praxisbeispielen zeigten die Referenten auf, wie sich Energie- und Rohstoffverbrauch durch intelligente Verfahrensabläufe verringern lassen und dadurch Herstellungskosten eingespart werden. Thematisiert wurden dabei auch Rolle und Potentiale der Werkzeugtechnologie bei der Prozessgestaltung.

Wilfried Gehart, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Leitz GmbH & Co. KG, wies darauf hin, dass der Gestaltung und Steuerung intelligenter Prozesse heute eine wettbewerbsstrategische Bedeutung für produzierende Unternehmen zukommt. Vor allem der weltweit steigende Ressourcenverbrauch und die daraus folgenden höheren Rohstoffpreise hätten zu dieser Entwicklung beigetragen. Prozessintelligenz, so Gehart weiter, ziele sowohl auf Ressourcen- wie auch auf Prozesseffizienz.

Voraussetzung für die Implementierung intelligenter Prozesse sei jedoch ein Umdenken bei Investitionen in neue Fertigungstechnik. Effizient könne nur produzieren, wer auf die Lebenszykluskosten schaue. „Entscheidend ist ein geeigneter Planungsansatz zur Identifikation und Bewertung der Einsparpotentiale sowie eine ganzheitliche prozess- und lebenszyklusorientierte Analyse,“ so Gehart. Bisher nutzten lediglich 14 Prozent der produzierenden Betriebe aller Branchen die Lebenszykluskosten als Entscheidungskriterium.

Dr.-Ing. Jörg Mandel vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung vergegenwärtigte das Problem des stetig wachsenden Rohstoffverbrauchs anhand konkreter Zahlen und forderte einen Paradigmenwechsel in der Produktion. Letztlich gehe es darum, Wachstum und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Dabei müssten alle Produktionsfaktoren verändert werden. In den weiteren Referaten wurden neue ressourceneffiziente Werkstoff- und Verfahrenslösungen aus der Praxis der Holzbearbeitung vorgestellt. Den Abschluss des Workshops bildeten drei Referate über Leitz-Werkzeugsysteme und prozessbegleitende Dienstleistungen und deren Potential für intelligente Bearbeitungsprozesse.

11.03.2013

Leitz tritt Blue Competence bei

Die Entwicklung nachhaltiger Werkzeuge und Technologien für die Holz- und Kunststoffbearbeitung zählt zu den zentralen Innovationsschwerpunkten bei Leitz. Jetzt ist das Unternehmen der Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence beigetreten.

Leitz ist unter den ersten Unternehmen der Holzbearbeitungs-Branche, die sich der Blue Competence-Initiative des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) angeschlossen haben. An der Initiative beteiligen sich die verschiedenen Fachverbände des VDMA und andere Organisationen des Maschinen- und Anlagenbaus, sowie einzelne Unternehmen und Institutionen. „Für Leitz ist Nachhaltigkeit eines der wichtigsten technologischen Qualitätsmerkmale“, sagt Dr. Dieter Brucklacher, Vorsitzender der Geschäftsführung von Leitz. Viele der Leitz-Kunden weltweit teilten diese Sichtweise. „Das Blue Competence-Logo ist für uns ein Qualitätssiegel, das diesen Anspruch nach außen hin vertritt“, so Brucklacher weiter.

Die Ziele der Blue Competence-Initiative bestehen darin, die Unternehmen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit zu vernetzen und solche Technologien aktiv zu fördern, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Qualitätsmerkmale miteinander verbinden. Darüber hinaus sensibilisiert die Initiative die Öffentlichkeit für die Rolle des Maschinenbaus als Schlüsselindustrie der Klimawende. „Die Ökobilanz eines Produkts ist umso besser, je weniger Energie und Ressourcen eingesetzt werden müssen, um es herzustellen. Das wiederum hängt von der eingesetzten Fertigungstechnik ab“, erklärt Brucklacher.

Nachhaltigkeit in der Werkzeugtechnik
Nachhaltige Werkzeuge und Verfahren in der Holz- und Kunststoffbearbeitung senken den Ressourcen- und Energieverbrauch der Produktionsprozesse. Diesen Effekt erreichen sie, indem sie eine effizientere Gestaltung der Prozesse ermöglichen oder sogar die Anzahl der Arbeitsgänge verringern, die notwendig sind, um ein Endprodukt zu fertigen. Auch der effiziente Einsatz von Rohstoffen bei der Konstruktion eines Werkzeugs macht dieses nachhaltig.

Nachhaltige Werkzeuge vermeiden darüber hinaus fehlerhaft bearbeitete Werkstücke, den Ausschuss. So beugt zum Beispiel das RipTec-Fräsverfahren von Leitz Ausrissen und Absplitterungen vor, wie sie bei konventionellen Bearbeitungstechnologien in der Vollholzbearbeitung gerne auftreten. Das Resultat: Höhere Produktqualität und Werkzeugstandwege auf der einen Seite, niedrige Ausschussquoten auf der anderen. Das Verfahren ermöglicht zudem, Hölzer in sogenannter B-Qualität zu bearbeiten – Material, das nicht verwendet werden könnte, würde mit herkömmlichen Bearbeitungsmethoden gearbeitet. Für diese Eigenschaften wurde das RipTec-Fräsverfahren mehrfach mit international renommierten Preisen ausgezeichnet.

Neben dem Umweltschutz haben nachhaltige Werkzeuge und Verfahren den Vorteil, die Produktionskosten des Herstellers zu senken. Für Leitz hat Nachhaltigkeit eine ökologische und eine ökonomische Dimension: „Umweltverträglichkeit und wirtschaftlicher Nutzen gehen für uns Hand in Hand“, sagt Brucklacher. Ein Beispiel: Leitz hat Dünnschnitt-Kreissägeblätter im Programm, mit denen sich besonders feine Schnitte setzen lassen. Dadurch wird etwa in der Parkettfertigung weniger Material verbraucht und die Auftrennkosten beim Zuschnitt von Decklamellen sinken um bis zu 66 Prozent.

Für die Blue Competence-Initiative hat Nachhaltigkeit auch eine soziale Dimension. Dr. Dieter Brucklacher teilt diese Sichtweise. Jeder Produktionsprozess habe Auswirkungen auf die Menschen, die an ihm beteiligt sind. Nachhaltige Technologien hielten diese möglichst gering. LowNoise Werkzeuge von Leitz demonstrieren, in welchem Maße innovative Werkzeugtechnik die Bedingungen am Arbeitsplatz positiv beeinflussen kann. So lässt das geringe Gewicht des Fügefräsers Diamaster WhisperCut im Anwenderbetrieb weniger Schwingungen entstehen. Die Lärmbelastung für die an der Fertigung beteiligten Mitarbeiter sinkt mit bis zu 5 dB(A) beträchtlich.
04.02.2013

Alle guten Dinge sind drei: Leitz auf der ZOW 2013

Bereits zum dritten Mal ist der Werkzeughersteller Leitz auf der Zuliefermesse Ost-Westfalen in Bad Salzuflen als Aussteller dabei. Vom 18. bis 21. Februar präsentiert Leitz auf seinem Messestand in Halle 21, Stand F2 die neusten Lösungsansätze der Zerspanungstechnik.

Glänzende Effekte an der Kante durch Ziehklingenfinish in Perfektion
Kunststoffkanten neigen bei der Ziehklingenbearbeitung zu „Weißbruch“ und matten Oberflächen. Die Farbechtheit leidet, insbesondere bei dunklen ABS, PP- und PMMA-Kanten. Die Lösung: Die neu von Leitz entwickelten Duo-Multiprofilziehklingen. Diese generieren eine farbechte, hochglanzpolierte, fugenlos verleimte Kantenoptik – ganz ohne Weißbruch und Rattermarken. Bei den universell auf allen gängigen Kantenmaterialien einsetzbaren Duo-Multiprofilziehklingen teilen sich zwei Schneiden die Arbeit. Die Vorzerspanungsschneide schafft einen definierten Kantenüberstand, während die Finishschneide so angeordnet ist, dass sie einen stets gleich dicken, aber hauchdünnen Span abzieht und eine Profilfläche mit minimierter Rauigkeit hinterlässt. Die spezielle Mikrogeometrie der Schneidkanten ist bei der ersten Ziehklinge auf Schnittigkeit getrimmt, bei der zweiten auf optimale Ober-flächenqualität.

Längere Standwege mit leiseren Formatkreissägen
Leitz überarbeitet das bewährte Formatkreissägeblatt FZ/TR hinsichtlich Laserornamente, Spanraumgestaltung und einer erhöhten Wirtschaftlichkeit durch größere Nachschärfzone. Die neue Generation sind die Formatkreissägen FZ/TR Premium. „Die neuartigen Laserornamente senken den Lärm nochmals um mehr als 3 dB(A) im Vergleich zu den bisherigen Leitz-Formatkreissägeblättern FZ/TR mit Zahnhöhe 10 mm. Bei der Variante mit Zahnhöhe 7,5 mm reduzieren die Laserornamente den Lärm um 1,5 dB(A)“, berichtet der zuständige Produktmanager stolz und fährt fort. „Aber nicht nur der Lärm wird nochmalig reduziert, sondern auch der Planlauf bei Betriebsdrehzahl verbessert und somit die Schnittqualität erhöht.“ Die Nachschärfzone an der Brust ist von Leitz um 30% vergrößert worden. Jetzt sind die Sägenzähne im Schnitt bis zu 15 mal nachschärfbar anstelle von 8 mal bei Zahnhöhe 7,5 mm bzw. 12 mal bei Zahnhöhe 10 mm. Zudem ist der Spanraum neu gestaltet. Auch bei großen Vorschubgeschwindigkeiten besteht keine Gefahr des Verstopfens und im nachgeschärften Zustand ist der Spanraum immer noch ausreichend groß.

Lückenlos Z3 für aurissfreie Fräsqualität und maximale Standwege
Mit den beiden neuen Oberfräsern Diamaster PRO3 und Diamaster PLUS3 bringt Leitz nun zwei DIA-Oberfräser in den Markt, die entgegen herkömmlichen Werkzeugen auch im kleinen Durchmesserbereich ≤ 20 mm drei Schneiden über die gesamte Nutzenlänge aufweisen. Damit wird eine lückenlos gleichbleibende Fräsqualität bei deutlich höheren Vorschubgeschwindigkeiten und längeren Standwegen realisiert. Und dies in allen gängigen Plattenmaterialien unabhängig von der Materialstärke.

Flüsternde Kantenbearbeitung mit dem Diamant-Fügewerkzeug WhisperCut
Ein weiteres Highlight unter den LowNoise-Produkten ist der Diamaster WhisperCut für den Einsatz in Kantenanleimmaschinen. Mit diesem Werkzeug wird nicht nur der Lärm um bis zu 5 dB(A) reduziert, sondern gleichzeitig auch das Gewicht nahezu halbiert. Neben angenehmeren Arbeitsplatzbedingungen wirkt sich das geringere Werkzeuggewicht schonend auf die Maschinenaggregate und positiv auf die Bearbeitungsqualität aus. Darüber hinaus wird der Geldbeutel des Anwenders geschont, da die Diamant-Schneiden nachschärfbar und auswechselbar sind und der Werkzeugtragkörper mehrfach verwendbar ist.
01.10.2012

+++ NEU: Wigo Werkzeugsysteme und Servicedienstleistungen ab sofort über den Leitz-Flächenvertrieb +++

Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

17.09.2012

Leitz und Hochschule Rosenheim erweitern Kooperation

Leitz und die Hochschule Rosenheim haben eine Bildungspartnerschaft unterzeichnet. Mit dieser erweitern Unternehmen und Hochschule ihre bisherige Zusammenarbeit. Den Auftakt der neuen Partnerschaft bildete ein Seminar von acht Holztechnik-Studenten der Hochschule Rosenheim bei Leitz.

Oberkochen, 17.09.2012 – Die Kooperation der Leitz GmbH & Co. KG und der Hochschule Rosenheim bildet einen Baustein, die theoretische Ausbildung der Studierenden an die Praxis in der Holzbearbeitung anzubinden. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, die Themenbereiche Zerspanungstechnik und Werkzeugproduktion stärker in das Curriculum des Holztechnik-Studiums zu integrieren. Mit der aktuell unterzeichneten Kooperationsvereinbarung vertiefen Leitz und die Hochschule Rosenheim ihre seit Langem bewährte Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Lehre.

Die Bildungspartnerschaft sieht regelmäßige Seminare der Leitz-Ingenieure für die Master-Studierenden der Hochschule Rosenheim in den firmeneigenen Trainingszentren und Produktionshallen der Leitz-Standorte vor. Werkstoff- und Zerspa-nungstechnik, Umwelttechnik, Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Sozialstandards werden die zentralen Themenfelder der Seminare bilden. Die innovativen Ansätze, welche die Studierenden im Anschluss in ihren Seminararbeiten zu den verschiedenen Themenbereichen entwickeln, sollen wiederum in die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte bei Leitz einfließen. Ziel ist ein intensiver Dialog zwischen Theorie und Praxis, von dem Studierende und Unternehmen gleichermaßen profitieren.
Dr. Dieter Brucklacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leitz GmbH & Co. KG, betonte, dass Ausbildung dann am effektivsten sei, wenn sich theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen gegenseitig durchdringen. Mit der dualen Berufsausbildung und den Studiengängen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg habe man in Deutschland Systeme geschaffen, denen dieses Prinzip zugrunde liege. In dem Pilotprojekt zwischen Leitz und der Hochschule Rosenheim setze sich das fort. Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim, sieht im dualen Ausbildungskonzept einen wichtigen Faktor für die Leistungsstärke der Unternehmen in Deutschland. Der Bologna-Prozess biete den Fachhochschulen die Möglichkeit, die wissenschaftliche Ausbildung durch weitere praktische Komponenten zu ergänzen. Diese Chance ergreife man durch Kooperationen wie die mit Leitz. 

 

  
 

Acht Studentinnen und Studenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern nahmen am einwöchigen Seminar bei Leitz teil. Es bildete einen Bestandteil der Vorlesung „Advanced Wood Processing“ des englischsprachigen Masterstudiengangs „Holztechnik“ der Hochschule Rosenheim und der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, Außenstelle Biel. Unter Regie von Andreas Kisselbach, Leiter Forschung und Entwicklung bei Leitz, vertieften die Studierenden ihr Wissen über verschiedene Werkzeugsysteme und tauschten sich mit dem F&E-Team von Leitz über aktuelle Entwicklungen in der Zerspanungstechnik aus. In Praxis-Workshops an den Unternehmensstandorten in Oberkochen und Unterschneidheim erhielten die Studierenden darüber hinaus Einblicke in die Produktion von Werkzeugen und Schneidstoffen. 
 
18.07.2012

Leitz mit Innovationspreis ausgezeichnet

Mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg werden jedes Jahr Personen und Organisationen ausgezeichnet, die in der Region zwischen Aalen und Heidenheim innovative Ideen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. Leitz gehört zu den Preisträgern 2012.

Oberkochen, 18.07.2012 – Leitz erhielt den Preis für die Entwicklung des RipTec-Fräsverfahrens, einer neuartigen und besonders vielseitigen Technik zur Bearbeitung von Massivholz. Das Bearbeitungsverfahren setzte sich in der Kategorie „Wirtschaft und Verwaltung“ gegen 16 weitere hochkarätige Innovationen aus der Region Ostwürttemberg durch, von denen jede bereits mit anderen Preisen ausgezeichnet wurde – eine Voraussetzung für die Bewerbung um den Innovationspreis. Der Innovationspreis Ostwürttemberg ist nach dem IWF Challengers Award in 2010 und dem Sequoia New Product Award in 2011 bereits die dritte renommierte Auszeichnung für das RipTec-Fräsverfahren.

Helmut Althammer, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg, hob in seiner Laudatio hervor, dass Ostwürttemberger Unternehmen einen wesentlichen Beitrag leisteten, um die führende Position Baden-Württembergs als innovativstes Bundesland zu sichern. Leitz belege diese technologische Leistungsfähigkeit Ostwürttembergs eindrucksvoll. So setze das RipTec-Fräsverfahren neue Maßstäbe in der Massivholzbearbeitung. Dies habe die Jury des Innovationspreises beeindruckt, so Althammer weiter.


Das RipTec-Fräsverfahren
Das moderne Bauwesen greift immer häufiger auf den Werkstoff Holz zurück. Vor diesem Hintergrund hat Leitz das RipTec-Fräsverfahren entwickelt – eine neuartige Bearbeitungstechnik, die der inhomogenen, faserigen Struktur des Holzes Rechnung trägt und es ermöglicht, den wertvollen Rohstoff ressourcenschonend zu verarbeiten. Beim RipTec-Fräsverfahren wird ein Riffelprofil in die Oberfläche eines Werkstücks gefräst, ähnlich einer Waschbrettstruktur in Miniatur.
Der Vorteil: Speziell bei unregelmäßigem Faserverlauf, bei Wirbelwuchs und bei der Hirnholzbearbeitung vermeidet RipTec Ausrisse und Absplitterungen im Holz. Dadurch werden Produktqualität, Produktionsgeschwindigkeit und Werkzeugstandwege gesteigert, während Ausschuss, Nacharbeit, Verschleiß und Energieverbrauch sinken. Sogar Hölzer in sogenannter B-Qualität lassen sich 1A bearbeiten, was die Kosten beim Holzeinkauf senkt. „Ein Kunstgriff,“ so Helmut Althammer.

Anwendung findet das RipTec-Fräsverfahren als Vorzerspanung beim Hobeln von Kantholz oder beim Profilieren von Möbelteilen und Fußbodenpaneelen. Im Bereich der Holzfenster wird RipTec außerdem als patentiertes Verfahren zur Endbearbeitung der Hirnholzflächen der Rahmenbauteile eingesetzt. Hierdurch wird nicht nur die Fräsqualität deutlich verbessert, sondern insbesondere die Haltbarkeit und Fugendichtheit der Rahmeneckverbindungen und damit die Qualität von Holzfenstern wirksam erhöht. RipTec wird mit unterschiedlichen Leitz-Werkzeugsystemen umgesetzt und in vielen Industrieunternehmen und Handwerksbetrieben eingesetzt.

Innovationspreis Ostwürttemberg
Jährlich verliehen seit 2002, wird der Innovationspreis gemeinsam von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WIRO), der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg und den Kreissparkassen der Landkreise Ostalb und Heidenheim ausgeschrieben. Eingereichte Innovationen müssen entweder patentiert oder in einem überregionalen Wettbewerb ausgezeichnet worden sein. 2012 wurde der Innovationspreis in den drei Kategorien „Wirtschaft und Verwaltung“, „Bildung und Wissenschaft“ und „Patente“ verliehen. Aus 47 Einreichungen von Organisationen und Einzelpersonen wählte eine hochkarätig besetzte Jury, der Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises, Klaus Moser, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, und die beiden Patentanwälte Werner Lorenz und Wolfgang Weitzel angehörten, die drei Sieger aus.

Das Unternehmen
Gegründet 1876 in Oberkochen/Süddeutschland, ist die Leitz-Gruppe der weltweit führende Hersteller von Werkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff und Verbund-Materialien. Das Produktspektrum von Leitz umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. In einem vollständigen Paket an Beratungs- und Servicedienstleistungen geben die 3.500 Leitz-Mitarbeiter ihre ganze Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerkzeugen an die Leitz-Kunden weiter – und verwirklichen so täglich die Ideale vom kompletten Problemlöser und produzierenden Dienstleister.

Leitz-Produkte kommen heute in über 150 Ländern der Erde regelmäßig zum Einsatz. Mit zehn Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika, 37 internationalen Leitz-Vertriebsgesellschaften, einem dichten Netz von rund 200 Servicestationen mit angeschlossenen Schnellfertigungen sowie Vertriebspartnern ist das Unternehmen in nahezu 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.

09.12.2011

Leitz-Gruppe auf der Zulieferermesse ZOW 2012 in Bad Salzuflen

Die neu entwickelten Leitz-Werkzeuge kommen in der Möbelin-dustie und Innenausbau zum Einsatz und setzen neue Maßstäbe in Qualität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Oberkochen 08. Dezember - Die Möbelproduktion in Deutschland boomt, allein im ersten Halbjahr 2011 ist der Umsatz der Branche um 7,3 Prozent gestiegen. Für das Gesamtjahr erwartet der Hauptverband der deutschen Holz- und Möbelindustrie eine Wachstums-quote von fünf Prozent. Diese Entwicklung wird auch auf der Zulieferermesse für Möbelindustrie, Innenausbau, Messe- und Laden-bau, ZOW, vom 6. bis 9. Februar 2012 spürbar sein. Als verlässliches Stimmungsbarometer führt die 1995 gegründete Fachmesse die Angebote und Nachfrage von innovativen Zulieferern zusammen und bietet eine hervorragende Plattform.
Die Leitz-Gruppe, Oberkochen, stellt in Halle 21, Stand A 02 nach 2010 zum dritten Mal aus, mit dem Bestreben, den kreativen Zuliefe-rern und den produzierenden Möbelherstellern neue Impulse zur Steigerung der Produktivität und Qualität mit leistungsfähigen Präzisionszerspanungswerkzeugen zu geben. Als kreatives Mitglied in der Interessengemeinschaft Leichtbau e. V. (igeL) informiert Leitz mit einem zweiten Auftritt in Halle 22.2, Stand 19 über die Leistungsfähigkeit von intelligenten Präzisionszerspanungswerkzeugen in der effizienten Produktion von Leichtbauplatten.

Jetzt wird es leise – die LowNoise Kreissägeblätter von Leitz
Zum Formatieren von Plattenwerkstoffen auf Tischkreissägen und vertikalen Plattensägen zeigt Leitz eine neue Generation von AS OptiCut Kreissägeblättern mit verbesserter Schnittqualität bei geringerer Geräuschentwicklung. Per Lasertechnik eingearbeitete „AntiSchall“-Ornamente senken den Geräuschpegel bei den schallarmen Kreissägeblätter „AS OptiCut“ um rund fünf Dezibel. Die nächste Ausbaustufe „AS OptiCut UT“ mit unregelmäßigen Sägezahnabständen und „Anti-Schall“-Ornamenten reduziert den Geräuschpegel um bis zu acht Dezibel. „AS“-Kreissägeblätter mit spezieller Folienbeschichtung können die Geräusche sogar um rund zehn Dezibel reduzieren und sind damit zurzeit die leisesten Werkzeuge im Sägenbereich.

Lückenlos Z3 für aurissfreie Fräsqualität und maximale Standwege
Mit den beiden neuen Oberfräsern Diamaster PRO3 und Diamaster PLUS3 bringt Leitz nun zwei DIA-Oberfräser in den Markt, die entgegen herkömmlichen Werkzeugen auch im kleinen Durchmesserbereich ≤ 20 mm drei Schneiden über die gesamte Nutzenlänge aufweisen. Damit wird eine lückenlos gleichbleibende Fräsqualität bei deutlich höheren Vorschubgeschwindigkeiten und längeren Standwegen realisiert. Und dies in allen gängigen Plattenmaterialien unabhängig von der Materialstärke.

Flüsternde Kantenbearbeitung mit dem Diamant-Fügewerkzeug WhisperCut
Ein weiteres Highlight unter den LowNoise-Produkten ist der Diamaster WhisperCut für den Einsatz in Kantenanleimmaschinen. Mit diesem Werkzeug wird nicht nur der Lärm um bis zu 5 dB(A) reduziert, sondern gleichzeitig auch das Gewicht nahezu halbiert. Neben angenehmeren Arbeitsplatzbedingungen wirkt sich das geringere Werkzeuggewicht schonend auf die Maschinenaggregate und positiv auf die Bearbeitungsqualität aus. Darüber hinaus wird der Geldbeutel des Anwenders geschont, da die Diamant-Schneiden nachschärfbar und auswechselbar sind und der Werkzeugtragkörper mehrfach verwendbar ist.

„Leitz bohrt besser“ mit dem Vollhartmetall-Beschlaglochbohrer
Die Schneidengeometrie mit dem stark ziehenden Schnitt der Vorschneider ist für höchste Bohrlochqualität und Produktivität in allen üblichen Materialien ausgelegt. Im Lieferzustand erlauben diese Bohrer Vorschübe bis zu 3,5 m/min bei 6.000 min-1 und bis zu 5 m/min
bei 9.000 min-1. Konventionelle Beschlagbohrer erreichen nur mäßige Standwege und erfordern bei größeren Lochtiefen oft einen Zwischenhub zur Entleerung der Spanräume. Das kostet Rüst- und Hauptzeit an der Maschine und damit Produktivität. Gegenüber der konventionellen Ausführung erzielt der Vollhartmetall-Beschlaglochbohrer bis zu dreifache Standmengen und 50% höhere Vorschübe.

Hochleistungsbeschichtung – weniger Kosten, mehr Prozesseffizienz
Dramatisch steigende Rohmaterialkosten für die Herstellung von Hartmetall machen den Einsatz beschichteten Werkzeugen immer wirtschaftlicher. Speziell auf die Holzbearbeitung zugeschnittene Beschichtungen aus dem Hause Leitz erhöhen die Standwege von Hochleistungsstahl- und Hartmetall-Werkzeugen signifikant und sparen damit Kosten und Ressourcen. Intelligente Beschichtungsverfahren beugen dabei der Verrundung der Schneidkante vor und erzielen einen Selbstschärfeffekt. Ähnlich dem Prozess, den man auch in der Natur an den lebenslang scharfen Zähnen eines Bibers beobachten kann.


Das Unternehmen
Gegründet 1876 in Oberkochen/Süddeutschland, ist die Leitz-Gruppe der weltweit führende Hersteller von Werkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff und Verbund-Materialien. Das Produktspektrum von Leitz umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. In einem vollständigen Paket an Beratungs- und Servicedienstleistungen geben die 3.500 Leitz-Mitarbeiter ihre ganze Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerkzeugen an die Leitz-Kunden weiter – und verwirklichen so täglich die Ideale vom kompletten Problemlöser und produzierenden Dienstleister.

Leitz-Produkte kommen heute in über 150 Ländern der Erde regelmäßig zum Einsatz. Mit zehn Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika, 37 internationalen Leitz-Vertriebsgesellschaften, einem dichten Netz von rund 200 Servicestationen mit angeschlossenen Schnellfertigungen sowie Vertriebspartnern ist das Unternehmen in nahezu 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.
05.12.2011

Leitz als Schrittmacher in der Produktion von Parkett- und Laminatfußboden

Produktivitätsgewinn durch Einsatz von energie- und rohstoffsparenden Hochleistungszerspanungssystemen.
 

Oberkochen, 05. Dezember 2011 - Der deutsche Wohnungsbau ist im Aufschwung. Ein Auftragsplus von 24 Prozent meldet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Diese Entwicklung wird auch auf der weltgrößten Messe für Bodenbeläge, DOMOTEX in Hannover vom 14. bis 17. Januar zu spüren sein. Auf der Weltleitmesse werden die neusten Trends im Parkett und Laminat bis hin zu textilen und elastischen Bodenbelägen vorgestellt.
Der Besucher kann nicht nur aus einer großen Vielfalt an Materialien, Farben und Formaten wählen, sondern immer mehr Unternehmen bieten maßgeschneiderte Produkte an. Farbe und Design machen den Bodenbelag zum Unikat. Das setzt eine hohe Flexibilität in der Produktion voraus. Um diese gewährleisten zu können, arbeitet Leitz eng mit den Fußbodenherstellern zusammen. Als leistungsfähiger Partner und führender Profil-Lizenzgeber produziert Leitz nicht nur das gesamte Sortiment an Präzisionswerkzeugen und Werkzeugsystemen für die Laminat- und Parkettfertigung, sondern bietet zusätzlich Beratungsdienstleistungen und den Werkzeugservice in Herstellerqualität. Neue Werkzeugentwicklungen sowie interessante Gespräche rund um das Thema Fußboden erwarten die Besucher auf dem eigenen Leitz-Messestand in Halle 9, Stand G 35.

Rüstzeiten verkürzen und Kosten senken durch das Hydro-Duo-Spannelement
Um einen kontinuierlichen Fertigungsablauf ohne zwischenzeitliche Rüst- und Einstellzeiten der engen Nut- und Federpassung zu realisieren, hat Leitz das Hydro-Duo-Spannelement entwickelt. Dieses ermöglicht die Feineinstellung des Passungsmaßes der Nut- und Federwerkzeuge auf einer Maschinenspindel. Die sichtbar, hörbar und fühlbar stufenlose Feinverstellung in 0,01 mm Schritten erfolgt durch eine Axialkolbenspannung. Auf einfache Weise lassen sich so neue Profile schneller einrüsten und Veränderungen als Folge des Schneidenverschleisses kompensieren. Das Besondere ist, dass die Werkzeuge im aufgespannten Zustand erodierbar sind.

Höhere Plan- und Rundlaufgenauigkeit durch HSK-Aufnahme
Die entwickelten Fräsdorne mit Hohlschaftkegel HSK-F 63 mod. ermöglichen eine präzise Werkzeugspannung. Da nur eine Schnittstelle benötigt wird, erhöht sich die Plan- und Rundlaufgenauigkeit deutlich. Die pneumatische Verriegelung (push button) verkürzt zusätzlich die Rüstzeiten. Um bereits bestehende Werkzeuge muss man sich aufgrund gleichen Bohrungsdurchmessers keine Gedanken machen. Ebenfalls können Komplettwerkzeuge auf verstellbarer Hydrobüchse verwendet werden.

Rohstoffsparende Hochleistungs-Dünnschnittkreissägeblätter
Die von Leitz entwickelten und zur LIGNA 2011 vorgestellten Hochleistungs-Dünnschnittkreissägeblätter reduzieren sowohl bei der Herstellung von Parkett-Decklamellen als auch –Mittellagen die Schnittverluste, senken den Energiebedarf und erhöhen die Produkti-vität.

Synergieeffekte mit Riffel-Profiltechnik in der Längsprofilierung
Leitz setzt die im Fensterbau bewährte Riffel-Profiltechnik auch bei der Längsprofilierung im Parkett- und Laminatbereich ein. Bei deutlich verbesserter Fräsqualität und gleichzeitig verringertem Energiebedarf realisiert die RipTec Technologie erhöhte Vorschubgeschwindigkeiten und Standwege.

Leitz – globaler Dienstleister für die Fußbodenproduktion
Der umfassende Service für die Fußbodenindustrie erstreckt sich von der passenden Absaughaube (DFC-Programm), über das computergestützte Tool SetUp System zur möglichst genauen Feineinstellung des Passungsmaßes der Werkzeuge, bis hin zum komplett maßgeschneiderten Toolmanagement.

Immer mehr Fußbodenproduzenten lösen sich von der eigenen Werkzeugvorhaltung und -bewirtschaftung, um dadurch Kapital- und Kapazitätsbindungen erfolgsorientiert anderweitig einsetzen zu können. Um diesen Kundenvorstellungen gerecht zu werden, hat Leitz ein maßgeschneidertes, modulares Tool Management entwickelt, das zu mehr Wirtschaftlichkeit und auch zu deutlicher Qualitätssteigerung der Produktion beiträgt. Der Kundennutzen des 5-stufigen Tool Management reicht von der Übertragung der Logistikverantwortung auf Leitz über die lückenlose Überwachung und Minimierung des Werkzeugbestandes bis hin zur Variabilisierung der Werkzeugkosten durch Abrechnung nach produzierten Einheiten oder nach Standwegen der Werkzeuge. Somit kann sich der Kunde wieder auf seine Kernkompetenz konzentrieren.

Das Unternehmen
Gegründet 1876 in Oberkochen/Süddeutschland, ist die Leitz-Gruppe der weltweit führende Hersteller von Werkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff und Verbund-Materialien. Das Produktspektrum von Leitz umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. In einem vollständigen Paket an Beratungs- und Servicedienstleistungen geben die 3.500 Leitz-Mitarbeiter ihre ganze Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerkzeugen an die Leitz-Kunden weiter – und verwirklichen so täglich die Ideale vom kompletten Problemlöser und produzierenden Dienstleister.

Leitz-Produkte kommen heute in über 150 Ländern der Erde regelmäßig zum Einsatz. Mit zehn Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika, 37 internationalen Leitz-Vertriebsgesellschaften, einem dichten Netz von rund 200 Servicestationen mit angeschlossenen Schnellfertigungen sowie Vertriebspartnern ist das Unternehmen in nahezu 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.
25.11.2011

Leitz baut weltweites Servicenetz aus

Im norditalienischen Pescantina nahe Verona hat Leitz eine neue Servicestation eröffnet. Die Maßnahme ist Teil eines strategischen Konzepts, das den weiteren Ausbau des internationalen Servicenetzes vorsieht. Im Zuge dessen hat das Unternehmen in 2011 auch Servicestationen in Indien und Südafrika in Betrieb genommen. Eine weitere Servicestation in Neuseeland öffnet kurz vor Weihnachten.

Oberkochen, 25.11.2011 – Rund 200 Servicestationen betreibt der Oberko-chener Werkzeughersteller Leitz auf fünf Kontinenten. Die in 2011 eröffneten Servicestationen in Pescantina / Italien, Nagpur / Indien und Nelspruit / Südafrika verstärken die Präsenz des Unternehmens sowohl in klassischen Märkten wie auch in Märkten mit Zukunftsperspektive. „Eines unserer zentralen Anliegen ist es, den Leitz-Kunden weltweit Service in Rufweite zu bieten,“ sagt Dr. Dieter Brucklacher, Vorsitzender der Geschäftsführung von Leitz. „In punkto Serviceabdeckung hat Leitz schon viel erreicht. Aber mit den vier neuen Servicestellen rücken wir in den betreffenden Märkten noch näher an unsere Kunden,“ so Dr. Brucklacher weiter.

In den Leitz-Servicestationen übernehmen Spezialisten die Wartung der bei den Kunden aus Industrie und Handwerk eingesetzten Werkzeuge zur Holz- und Kunststoffbearbeitung. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter gehören neben dem Profilieren von Schneiden, dem Auswuchten von Werkzeugen, der Zustandsbeurteilung, der Werkzeugvoreinstellung und dem Zahnersatz, beispielsweise bei Sägeblättern, vor allem das Nachschärfen und die Wiederbeschichtung von Werkzeugen. Jede Servicestation ist auf ihre Kunden zugeschnitten und entspricht deren spezifischen Bedürfnissen, die von Region zu Region zum Teil beträchtliche Unterschiede aufweisen. Bei allen Unterschieden zwischen den Servicestationen in den verschiedenen Ländern sorgt ein Qualitätsmanagementsystem für weltweit einheitliche Standards im After Sales Service von Leitz.

Das Service-Angebot von Leitz beinhaltet zudem einen professionellen Abhol- und Zustelldienst. Mitarbeiter transportieren die Werkzeuge von den Kunden in die Servicestationen und nach erfolgter Wartung wieder zurück an ihren Einsatzort. „Das entlastet die Leitz-Kunden von Logistikaufgaben und garantiert eine optimale Verfügbarkeit der Werkzeuge,“ sagt Dr. Brucklacher. Die Mehrzahl der Leitz-Servicestationen verfügt darüber hinaus über Schnellfertigungs-Einheiten. Sie sind darauf spezialisiert, in kurzer Zeit speziell auf ihre Kunden zugeschnittene Werkzeuge wie Fräser und profilierte Messer für Messerkopfsysteme herzustellen.

Service als Garant für Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit
„Gerade das attraktive Service-Angebot wird von vielen Leitz-Kunden als großer Vorteil empfunden,“ ist Dr. Brucklacher überzeugt. Die Qualität der fachmännisch gewarteten Werkzeuge entspreche der von Neu-Werkzeugen und ermögliche den Kunden, die volle Leistung ihrer Leitz-Werkzeuge über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg abzurufen. Das wiederum steigert die Wirtschaftlichkeit und die Sicherheit der Bearbeitungsprozesse und macht den Service zu einem entscheidenden Fak-tor in der Wertschöpfungskette der Kunden. So sind beispielsweise nachschärfbare Werkzeuge in Verbindung mit einem leistungsfähigen Service-dienst, wie ihn Leitz anbietet, gegenüber den in der Anschaffung günstige-ren Werkzeugen mit Einwegschneiden nicht nur eine ressourcenscho-nende Alternative, sondern auch die wirtschaftlichere Lösung. Ihre Renta-bilität steigt mit jedem neuen Schärfzyklus und übersteigt nach zwei- bis dreimaligem Nachschärfen die der konventionellen Werkzeuge.

„Kein Unternehmen in den verschiedenen Branchen der Holzbearbeitung kann es sich heute mehr leisten, Leistungspotentiale in den Bear-beitungsprozessen zu verschwenden,“ erläutert Dr. Brucklacher. Das habe einerseits mit dem verschärften Wettbewerb zu tun, trage andererseits aber auch zur Ressourcenschonung bei. Der weltweit zugängliche After Sales Service ist eines der Mittel, das Leitz einsetzt, um seinen Kunden bei der Steigerung ihrer Prozesseffizienz zu unterstützen. „Leitz wird auch in Zukunft entgegen den Rückzugs- und Konzentrationstendenzen, die in der Branche zu beobachten sind, den Ausbau seines Service-Netzes weltweit fortsetzen,“ versichert Dr. Brucklacher.

Das Unternehmen
Gegründet 1876 in Oberkochen/Süddeutschland, ist die Leitz-Gruppe der weltweit führende Hersteller von Werkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerk-stoffen, Kunststoff und Verbund-Materialien. Das Produktspektrum von Leitz umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. In einem vollständigen Paket an Beratungs- und Servicedienstleistungen geben die 3.500 Leitz-Mitarbeiter ihre ganze Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerk-zeugen an die Leitz-Kunden weiter – und verwirklichen so täglich die Ideale vom kompletten Problemlöser und produzierenden Dienstleister.

Leitz-Produkte kommen heute in über 150 Ländern der Erde regelmäßig zum Einsatz. Mit zehn Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika, 37 internationalen Leitz-Vertriebsgesellschaften, einem dichten Netz von rund 200 Servicestationen mit angeschlossenen Schnellfertigungen sowie Vertriebspartnern ist das Unternehmen in nahezu 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.
22.06.2011

Leitz-Gruppe mit erfolgreichem LIGNA-Auftritt

Leitz schloss das Messegeschäft auf der LIGNA 2011 – der alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Leitmesse der Holzbearbeitung – mit einem deutlichen Plus im Auftragseingang im Vergleich zur LIGNA vor zwei Jahren ab. Einen starken Verlauf erwartet Leitz auch für das Messenachgeschäft.

Oberkochen, 22.06.2011 – Unter dem Motto „Wir beschleunigen ihre Prozesse“ präsentierte sich Leitz auf zwei informativen und modern gestalteten Messeständen dem internationalen Fachpublikum als weltweit führender Hersteller von maschinengetriebenen Werkzeugen für die Holzbearbeitung und als umfassender Dienstleister. Präsentationsplattformen auf den Messeständen der Interessengemeinschaft Leichtbau und des Bundesverbands ProHolzfenster wiesen Leitz zudem als Motor nachhaltiger Entwicklungstendenzen im Bereich Ressourcenschonung aus.

Das auf der LIGNA vorgestellte komplett überarbeitete Werkzeugprogramm basiert auf dem intensiven Dialog mit den Kunden, den Ergebnissen eigener, intensiver Grundlagenforschung und der engen Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Herstellern von Holzbearbeitungsmaschinen, die erst sicherstellt, dass die im Zusammenspiel von Werkzeug und Maschine steckenden Leistungspotentiale bei der Bearbeitung voll ausgeschöpft wer-den können. Mit den neuen Werkzeugen verfolgt Leitz ein dreifaches Ziel: „Erstens die deutliche Senkung der Prozesskosten unserer Kunden, zweitens die Erhöhung der Bearbeitungsqualität, drittens die Umweltverträglichkeit der Bearbeitungslösungen,“ erläutert Dr. Dieter Brucklacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leitz-Gruppe. Damit bietet Leitz seinen Kunden aus Industrie und Handwerk innovative Spitzentechnologien, die ökonomische Leistungssteigerung und ökologische Nachhaltigkeit vereinen.

Vor allem auf drei Innovationsschwerpunkte konzentriert sich die Arbeit der Leitz-Ingenieure in den Entwicklungszentren in Oberkochen, Unterschneidheim und in Riedau/Österreich: Die Beschichtungstechnologie, die Schneidstoffforschung und die Weiterentwicklung ressourcenschonender, nachschärfbarer Werkzeuge.

Die Ergebnisse stießen beim internationalen Publikum auf große Resonanz. „Unseren guten Abschluss verdanken wir auch der hohen Fachkompetenz der Besucher auf unseren Messeständen,“ so Leitz-Marketingleiter Franz Greisinger. Zur überdurchschnittlich guten Nachfrage trug auch die allgemein positive Stimmung der Kunden aus Industrie und Handwerk bei. Gute und qualifizierte Kontakte lassen Leitz auch ein erfolgreiches Messenachgeschäft erwarten.

Leitz-Innovationen auf einen Blick
Als Neuheitenmesse ist die LIGNA vor allem ein Fenster in die Zukunft der gesamten Holzwirtschaft. Richtungsweisende neue Produkte aus eigener Forschung und Entwicklung bildeten auch bei Leitz den Mittelpunkt des Messeauftritts:

- Dramatisch steigende Rohmaterialkosten für die Herstellung von Hartmetall machen den Einsatz von Diamant als Schneidstoff – dort wo möglich – immer wirtschaftlicher. Mit den beiden Produktreihen DiamasterPRO3 und DiamasterPLUS3 bringt Leitz nun zwei Dia-Oberfräser-Programme in den Markt, die entgegen herkömmlichen Werkzeugen auch im niedrigen Durchmesserbereich von 12 bis 20 mm drei Schneiden über die gesamte Nutzenlänge aufweisen. Damit ermöglichen sie lückenlos gleichbleibende Fräsqualität bei deutlich höheren Vorschubgeschwindigkeiten und längeren Standwegen. Auf der LIGNA war der DiamasterPLUS3 im Einsatz auf einer Homag LaserTec-Maschine zu sehen, für Brancheninsider ein untrügliches Zeichen für die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit dieser Werkzeuge.

- Beschichtungstechnologie: Speziell auf die Holzbearbeitung zuge-schnittene Beschichtungen aus dem Hause Leitz erhöhen die Standwege von Hochleistungsstahl- und Hartmetall-Werkzeugen signifikant und sparen damit Kosten und Ressourcen. Intelligente Beschichtungsverfahren beugen dabei der Verrundung der Schneidkante vor und erzielen einen Selbstschärfeffekt, ähnlich dem Prozess, den man auch in der Natur an den lebenslang scharfen Zähnen eines Bibers beobachten kann.

- Neues Werkzeug-Programm für die Möbelfertigung: Die neuen Werkzeuge und Werkzeug-Systeme wurden in Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Maschinenherstellern entwickelt. Sie passen zu allen Holzbearbeitungsmaschinen, wie sie weltweit in Industrie und Handwerk zum Einsatz kommen und setzen neue Maßstäbe bei Qualität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

- RipTec-Verfahren: Die Bearbeitung mit geriffelten Schneiden erhöht die Prozesssicherheit beim Hobeln und beim Profilieren, von der Parkettherstellung über die Laminatbearbeitung bis zur Faserzementplatte. Zudem lässt sich die Sicherheit von Eckverbindungen von Holzfenstern signifikant steigern. Gleichzeitig erhöht sich der Standweg der Werk-zeuge um bis zu 50 %.

- VariPlan Plus: Leitz hat den bewährten Hobelmesserkopf VariPlan mit dem RipTec-Verfahren kombiniert. Das Ergebnis: Der neue VariPlan Plus erhöht neben der Oberflächenqualität auch Wirtschaftlichkeit und Prozesssicherheit bei der spanenden Bearbeitung von edlen Massivhölzern bzw. macht erstmals die wirtschaftliche Nutzung von bisher kaum bearbeitbaren Holzqualitäten möglich.

- Neue Wigo-Werkzeuge: Unter dem Markennamen Wigo wird Leitz in Zukunft Werkzeuge für die Bearbeitung von Non Wood-Materialien weltweit vertreiben. Schwerpunkte sind dabei Werkzeuglösungen für die wirtschaftliche Bearbeitung von Kunststoffen, Acrylglas, Dämmstoffen, Faserzement-, Gipskarton und Gipsfaserplatten.

Neues Leitz-Lexikon vorgestellt
Leitz stellte auf der LIGNA die 6. Edition des Leitz-Lexikons vor. Gegenüber der vorherigen Auflage ist das neue Lexikon inhaltlich komplett überarbeitet und zeichnet sich zudem durch eine verbesserte Systematik der Darstellung aus. Es bildet das überarbeitete Vollsortiment in Gänze ab und dient Leitz-Kunden als zuverlässiger Wegweiser durch die innovativen Werkzeuglösungen von Leitz. Die zahlreichen technologischen Informationen und das umfassende Grundlagenwissen über die spanende Bearbeitung von Holz, machen das Lexikon darüber hinaus zum Standardwerk der Branche in der Aus- und Weiterbildung. Ab Juni 2011 ist die Edition 6 wahlweise in deutscher oder in englischer Sprache erhältlich. Verfügbar ist das Lexikon auch als interaktive DVD mit zusätzlichen Suchoptionen und zahlreichen Videos und Animationen.

Das Unternehmen
Die Leitz-Gruppe versteht sich als kompetenter und kompletter Problemlöser und zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Präzisionswerkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff und Nichteisenmetallen wie beispielsweise Aluminium. Das Produktspektrum umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. Als produzierender Dienstleister liefert Leitz seine Produkte und Dienstleistungen in über 150 Länder, ist in über 100 Ländern vertreten, unter anderem mit 14 Produktions-, 37 Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie einem weltumspannenden Netz von rund 200 Servicestationen in der Nähe seiner Kunden. Darüber hinaus gibt das Unternehmen mit umfassenden Beratungs- und Servicedienstleistungen seine mehr als 135-jährige Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerk-zeugen an seine Kunden weiter.
29.04.2011

Leitz-Workshop für mehr Prozesseffizienz

130 Entwicklungs- und Produktionsexperten aus der Holz- und Kunststoffbranche nahmen am 6. Leitz-Workshop teil, der am 8. April 2011 am Stammsitz der Leitz-Gruppe in Oberkochen stattfand. Wie schon in den vergangenen Jahren stand der Workshop unter dem Motto „Neue Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren“.
Oberkochen, 29.04.2011 – Die Referenten des Workshops erläuterten Möglichkeiten, mit neuen Bearbeitungsverfahren und optimierten Pro-zessen den weltweit steigenden Materialkosten entgegenzuwirken und Ressourcen zu schonen. Aktuell macht es vor allem die sprunghafte Preisentwicklung am Rohstoffmarkt notwendig, die bestehenden Verfahren zu überdenken und die Prozesseffizienz in der spanenden Bearbeitung wesentlich zu steigern.

Wilfried Gehart, Leitz-Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, wies darauf hin, dass die Rohstoffpreise für Ammoniumparawolframat (APT) von April 2010 bis Februar 2011 um 85 % gestiegen sind. Im März 2011 hat sich der APT-Preis um weitere schwindelerregende 10 % verteuert. Aus APT wird Wolframcarbid gewonnen, das wiederum zu 85 % die Bestandteile von Hartmetall (HW) bildet. Da auch Legierungselemente stetig teurer werden, sind neben HW-Werkzeugen auch Werkzeuge aus Hochleistungsschnellstahl (HS) von der Preissteigerung betroffen.

Die Preisexplosion am Rohstoffmarkt resultiert letztendlich in steigen-den Prozesskosten der Werkzeug-Anwender. DI Dr. techn. Burghard Zeiler, Geschäftsführer der Wolfram Bergbau und Hütten AG, St. Martin / Österreich, der den weltweiten Rohstoffmarkt in einem Grundsatzreferat analysierte, kommt zu dem Schluss, dass ein Aus-gleich der steigenden Rohstoffpreise vor allem durch Substitution und den effizienteren Einsatz von Hartmetall in den Bearbeitungsverfahren ermöglicht wird.

Wilfried Gehart stellte 3 Werkzeug-Lösungsansätze aus der Leitz Forschung vor, welche die Prozesseffizienz für Anwender nachhaltig verbessern:
1. Die verstärkte Nutzung nachschleifbarer Werkzeuge, die gegenüber konventionellen Wende- und Wechselplattenwerkzeugen bei gleichem Hartmetallverbrauch um bis zu 80 % längere Standwege ermöglichen.
2. Mit Hilfe der neuen, von Leitz am Standort Oberkochen soeben in Betrieb genommenen Beschichtungsanlage werden HS- und HW-Schneiden durch eine dünne Hartstoffbeschichtung veredelt – was in drei- bis fünffach längeren Standwegen resultiere.
3. Auch durch Einsatz des Schneidstoffes Diamant, dessen Rohstoff Kohlenstoff unbegrenzt verfügbar ist, an Stelle des immer teurer werdenden Hartmetalls, könne die Effizienz von Bearbeitungsverfahren deutlich verbessert werden.

Workshop-Vorträge
Unter der Moderation von Franz Greisinger, Leiter Marketing der Leitz GmbH & Co. KG, gingen auch die nachfolgenden Referenten auf die Themen Ressourcenschonung, Rohstoffverknappung und Rohstoffverteuerung ein. In fünf Beiträgen wurden in firmenpartnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Leitz entwickelte Werkzeug-Lösungen vorgestellt, mit deren Hilfe die Anwender eine wesentliche Steigerung der Produktivität und Qualität in der Bearbeitung erzielen konnten. Anhand der Praxisbeispiele wurde deutlich, in wie großem Umfang effiziente und auf den je vorliegenden Kontext zugeschnittene Zerspanungssysteme und –prozesse der Rohstoffverteuerung entgegenwirken und dazu beitragen, Ressourcen zu schonen.

- „Höchste Hobelqualität bei gleichzeitiger Kostenreduzierung“
Referenten: Hans Pohlen, Geschäftsführer der Leitz-Services B.V. Waddinxveen, und Herbert Rabus, Branchenmanager Säge- und Hobelwerke, konstruktiver Holzbau, Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen
- „Neue Materialien in der Fußbodenfertigung – Kunststoffpaneele mit Klick-Profil“ Referenten: Ulrich Windmöller, Geschäftsführer der Windmöller Holding GmbH, Detmold, und Franz Eschlbeck, Branchenmanager Fußboden, Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen
- „Plattenaufteilsägen mit reduzierter Schnittbreite für mehr Effizienz in der Fertigung“
Referenten: Peter Gröning, Leiter F&E, HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn, und Frank Geiger, Produktmanager Sägen, Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen
- „Fugenlose Bekantung von Möbelteilen mittels Lasertechnologien“
Referenten: Thomas Bok, Technischer Berater, Homag AG, Schopfloch; Andreas Rudolf, Mitarbeiter des technischen Service in der IMA GmbH, Lübbecke; Andreas Kisselbach, Leiter F&E, Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen
- „Hocheffiziente Fensterfertigung durch Engineering und Complete Care“
Referenten: Harald Höhns, geschäftsführender Gesellschafter, HBI Holz-Bau-Industrie GmbH & Co. KG, Hemsbünde, und Wolfgang Ernst, Technischer Verkaufsleiter, Leitz Werkzeugdienst GmbH, Bielefeld.

Leitz-Workshop
Seit 2006 veranstaltet die Leitz GmbH & Co. KG im jährlichen Turnus den Leitz-Workshop. Er hat sich zu einem kompetenten Treffpunkt für Ingenieure und Anwendungstechniker aus der Holz- und Kunststoffbranche entwickelt. Thematischer Schwerpunkt sind Werkstoff- und Bearbeitungstrends, jeweils vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und Situationen in den Märkten.

Von Anfang an zog der Leitz-Workshop ein internationales Teilnehmerfeld an. Mit 130 Teilnehmern konnte beim diesjährigen Workshop die bisherige Rekordbeteiligung verzeichnet werden. Auch 2012 veranstaltet Leitz im Frühjahr den Workshop. Der genaue Termin und das Thema werden zeitnah bekannt gegeben.

Das Unternehmen
Die Leitz-Gruppe versteht sich als kompetenter und kompletter Prob-lemlöser und zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Präzisi-onswerkzeugen zur professionellen zerspanenden Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff und Nichteisenmetallen wie beispielsweise Aluminium. Das Produktspektrum umfasst das gesamte Sortiment an maschinengetriebenen Präzisionswerkzeugen. Als produzierender Dienstleister liefert Leitz seine Produkte und Dienstleistungen in über 150 Länder, ist in über 100 Ländern vertreten, unter anderem mit 14 Produktions-, 37 Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie einem weltumspannenden Netz von rund 200 Servicestationen in der Nähe seiner Kunden. Darüber hinaus gibt das Unternehmen mit umfassenden Beratungs- und Servicedienstleistungen seine mehr als 135-jährige Erfahrung im Umgang mit Zerspanungswerkzeugen an seine Kunden weiter. 

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